Suizidprävention bei Suchterkrankungen

Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Fortbildungs- und Vernetzungsmaßnahmen für Fachkräfte der Suchthilfe

Die Implementierung des Modellprojektes und dessen begleitende Evaluation zielen darauf ab, die Suizidprävention für Menschen mit Suchterkrankungen bundesweit effektiv und nachhaltig zu stärken. Fachkräfte aus unterschiedlichen Settings des Suchthilfesystems, denen für die Suizidprävention bei Suchtkranken eine besondere Rolle zukommt, sollen für die Thematik sensibilisiert, bedarfsgerecht und berufsgruppen-übergreifend fortgebildet sowie langfristig miteinander vernetzt werden. Die Maßnahme wird als onlinebasiertes Social Learning konzipiert und setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:

(1) Webbasierte Trainings (WBTs) werden nach aktuellen mediendidaktischen Standards erstellt, im Projektverlauf formativ evaluiert und weiterentwickelt, so dass sie mittels einer „adaptiven“ technischen Umsetzung Fachkräften der Suchthilfe mit unterschiedlichen Qualifikationen, Bedarfen und Arbeitsfeldern zur Verfügung stehen.

(2) Eine Online-Vernetzungsplattform, über die sich die Teilnehmer aus unterschiedlichen Settings während der WBTs kennenlernen, Aufgaben gemeinsam bearbeiten und in einer nach Prinzipien des Social Learnings ausgerichteten Lernumgebung praxisrelevante Fertigkeiten aktiv einüben, wird eingerichtet.

 

Kontakt

Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg
c/o Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistr. 52
20246 Hamburg

Ingo Schäfer:
Sascha Milin:

Suizidundsucht.net bietet keine eigene Beratung bei Problemen, Lebenskrisen oder Suizidgedanken an. Hilfsangebote finden Sie hier.

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